Realistic Water & Soil Management 1.36.77.0

KORREKTUR DER FAHRZEUG- UND ACHSLASTBERECHNUNG

- Reifenlasten werden bevorzugt direkt aus der FS25-Radphysik übernommen.
- Das Fahrzeuggewicht wird nicht mehr pauschal gleichmäßig auf alle Räder verteilt.
- Vorder- und Hinterachsen werden anhand ihrer tatsächlichen Radpositionen zu Achsgruppen zusammengefasst.
- Die reale Achslast wird aus den zugehörigen Reifenlasten ermittelt.
- Falls ein Fahrzeug keine verwertbaren Physiklasten liefert, werden die im Fahrzeug hinterlegten Rad-Ruhelasten als Verteilungsschlüssel verwendet.
- Bei Mähdreschern und Feldhäckslern erhält die große Hauptachse im Fallback 72 Prozent der getragenen Masse; die übrige Masse wird auf die weiteren Achsen verteilt.
- Nicht bereifte Anbaugeräte wie Schneidwerke werden bei der getragenen Fahrzeugmasse berücksichtigt, ohne bereifte Anhänger doppelt zu zählen.

GETRENNTE ACHSÜBERFAHRTEN

- Vorder- und Hinterachse können jetzt dieselbe 8-m-RWSM-Zelle getrennt belasten.
- Die bisherige globale 1,8-Sekunden-Sperre je Bodenzelle wurde durch eine Sperre je Fahrzeug, Achse und Kontaktzelle ersetzt.
- Mehrfachberechnungen desselben Rades in aufeinanderfolgenden Frames bleiben unterdrückt.
- Linkes und rechtes Rad derselben Achse werden innerhalb derselben Bodenzelle zusammengefasst.
- Liegen die beiden Radspuren in verschiedenen Bodenzellen, werden beide Zellen einzeln belastet.
- Wiederholungswirkung von Vorder- und Hinterrad in derselben Spur bleibt erhalten.

REALISTISCHERE VERDICHTUNGSWIRKUNG

- Kontakt- und Bodendruck verwenden jetzt die tatsächliche Last des betreffenden Rades.
- Reifenbreite, Reifendruck, Schlupf, Bodenart und Bodenfeuchte bleiben vollständig wirksam.
- Die Feuchtekurve wurde im Bereich mäßig feuchter Böden korrigiert.
- Schwere Erntemaschinen verursachen dadurch auch unterhalb der Feldkapazität eine messbare Oberboden- und Wurzelraumverdichtung.
- Sehr trockene Böden bleiben weiterhin deutlich tragfähiger.
- Unterbodenverdichtung bleibt vor allem von Radlast, Achslast, Feuchtigkeit und wiederholten Überfahrten abhängig.
- Die Wurzelraumwirkung wurde so abgestimmt, dass sie bei einer einzelnen Mähdrescherüberfahrt nicht stärker als die Oberbodenwirkung ausfällt.

BEISPIELHAFTE ZIELWIRKUNG

Bei einem Mähdrescher um 11 bis 12 Tonnen auf mäßig feuchtem sandigem Lehm soll eine einzelne Überfahrt mit breiter Bereifung ungefähr folgende Größenordnung erreichen:
- Oberbodenverdichtung: etwa 2 Prozentpunkte
- Wurzelraumverdichtung: etwa 1 Prozentpunkt
- Unterbodenverdichtung: etwa 0 bis 1 Prozentpunkt

Bei vollem Korntank, höherem Reifendruck, schmalerer Bereifung, nasserem Boden oder wiederholten Überfahrten steigen die Werte entsprechend stärker.

UNVERÄNDERT

- Seeder-Performanceoptimierung aus 1.36.74
- realistisches Tiefenverdichtungsmodell aus 1.36.75
- globale Feldsimulation aus 1.36.76
- Speicherung und Multiplayer
- WaterSoilAPI und Visual-Mud-Tracks-Kompatibilität
- Rainstar, Regnerwagen, Trommel, Manual Attach und sämtliche Rainstar-Modelldateien

Autor: Sherman
